Über mich

Mein Leben hat sehr viel „Spannendes“. Und das finde ich richtig gut! Ich bin dankbar dafür, dass ich die ganzen Bandbreite erfahren darf:

Mein christlicher Glaube wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Wenn nicht als Sohn eines evangelischen Gemeindepfarrers – wann dann?! Da war die Ausbildung in der Bank nur auf den zweiten Blick der logische Schritt ins Berufsleben. Sehr zügig verlief meine Entwicklung und mir wurde viel Verantwortung übertragen. Doch irgendwann hinterließen die 150 Prozent, die ich gab, Spuren. Und auch der Umgang dort untereinander passte ganz und gar nicht zu meinem Menschenbild.

Ferner war mein Wirken, mit dem ich bei der Bank anderen Menschen tatsächlich helfen konnte, sehr überschaubar. Am Ende dieser Erkenntnis stand dann konsequenterweise meine Kündigung. Komplettiert wurde das Jahr 2012 dann noch durch meine Trennung von meiner Familie. 

Und auch diese Kombination ist vielleicht etwas ungewöhnlich: sonntags halte ich als Laienprediger Gottesdienste, ab und an schwinge ich aber auch gerne mal den Golfschläger.

Was für ein Geschenk!

Für mich ist das überhaupt kein Widerspruch. 

Denn immer dann, wenn Komplexität und das Menschsein aufeinandertreffen, wird es interessant und gleichzeitig herausfordernd für mich. 

Das Leben verläuft nicht immer linear. Ich durfte nicht nur einmal eine deutlich ansteigende „Volatilität“ erleben. Heute bin ich froh, auch solche Situationen erfahren zu haben. Sie haben mich gelehrt, Demut zu buchstabieren.

Was kommt noch?

Ich empfinde es als ein Geschenk Gottes über einen dauerhaft arbeitenden gedanklichen „Prozessor“ zu verfügen. Er half mir, nach der Zeit in der Bank mit der Selbstständigkeit durchzustarten. Ich gründete nach und nach gleich mehrere Unternehmen und bin dankbar für mein großartiges Team. Das ist für mich noch lange kein Grund, mich jetzt entspannt zurückzulegen – oder wie es meine Lebensgefährtin ausdrückt: „Du bisch sowieso noch lange nich fertig“. Ich bin gespannt darauf, welches Geschenk das Leben noch für mich bereithält!

Meinen internen „Prozessor“ dann doch mal in den Ruhemodus zu bringen – das gelingt mir am besten im Kleinwalsertal. Beim Ausspannen und Genießen – gerne auch in der Sauna – kann ich richtig gut zur Ruhe kommen. Mehr Action verspricht die Zeit mit meiner Tochter, die mir ganz besonders wichtig ist. 

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